Prikkedief - der Onlineshop für bunte Diabetesaccessoires


Marijke und Sander aus den Niederlanden haben sich mit Prikkedief einen eigenen kleinen Traum erfüllt.

Alles fing damit an, dass Marijke keine Lust mehr auf die langweiligen Taschen für ihren Insulinpen hatte - sie hatte das Gefühl, dass eine schöne, farbenfrohe Tasche die tägliche Konfrontation mit Diabetes erträglicher machen würde.

Schnell entstand die Idee, auch andere Diabetesaccessoires optisch aufzuwerten.
Diabetes muss nicht länger nach klinisch reinen Therapieprodukten aussehen, die sofort an einen Krankenhausaufenthalt erinnern.

Auch wenn meine Pumpenfernbedienung mit der Folie nun oft mit einem Handy (ist das dann schon Vintage?) verwechselt wird, bin ich froh über die bunte Motivation.

Deshalb möchte ich euch heute den Shop von Prikkedief vorstellen.

Auch ich habe meine Produkte als ganz normaler Kunde gekauft, nichts davon wurde gesponsert.
Allerdings habe ich Sander erzählt, dass ich über ihren Shop schreiben möchte und einen Rabattcode für euch abgestaubt - aber dazu später mehr ;-)



Oft wurde ich gefragt, woher ich den schönen Glitzeraufkleber für meinen PDM habe - jetzt wisst ihr, woher!
Die Glitzerfolien sind übrigens wieder im Shop erhältlich - nun auch für verschiedenen Pumpen und den Freestyle Libre!




Da ich meinen alten PDM leider einsenden musste, brauchte ich natürlich eine neue Folie.
Diesmal habe ich mich für ein sommerliches Blumenmuster entschieden.
Mittlerweile gibt es noch 2 andere pflanzliche Muster im Shop, die mir sehr gut gefallen.




Neben den Aufklebern für Pumpe und Co gibt es auch andere Diabetesaccessoires.
Das T-Shirt ist momentan sogar im Sale!

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Auf Lifestyleblogs hätte man das da oben vermutlich meinen "Prikkedief Haul" genannt - dann können wir ja ganz passend mit meiner Wunschliste weitermachen:



Die Diabetestaschen sind wirklich schön, besonders gut gefallen mir die Pastellfarben.



Auch habe ich noch nie so schöne Notfallarmbänder gesehen, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob diese wirklich von Nutzen sind.


Auch Poster sind im Shop zu bekommen.



Und das Beste?
Die Sticker gibt es nun für die Animas Vibe, für das Bayer Contour Next Messgerät, für Freestyle Libre und die Sensoren, für die Medtronic 640g und für Omnipod plus PDM.

Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt, etwas zu bestellen, habt ihr noch mehr Glück:
Es gibt einen 15% Gutscheincode für euch:

PDLEARAAK

Mein Kampf gegen die Angststörung / Diabetes und Psyche


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Wer die Geschichte meiner Diagnose kennt, weiß, dass ich damals Einiges durchmachen musste.
Aber während ich die Geschichte der Diagnose schriftlich festgehalten habe, wollte ich mich nicht näher mit der Fortsetzung auseinandersetzen: Meiner Angststörung.

Mittlerweile kann ich ganz offen über die schwierigsten Jahre meines Lebens reden und möchte daher eine neue Kategorie einführen; meinen Kampf gegen die Angststörung thematisieren.
Ich möchte den Menschen, denen es ähnlich geht, Mut machen.
Solange ihr die Hoffnung nicht aufgebt und jeden Tag weiterkämpft, wird es euch besser gehen.
Es braucht viel Kraft und vor allem viel Zeit, aber ihr werdet es schaffen, euch aus dieser Lage zu befreien.
Ihr werdet wieder unbeschwert und glücklich sein können.
Vielleicht nicht jeden Tag, aber mindestens jeden Zweiten.

Ich möchte damit anfangen, einen Text zu veröffentlichen, den ich 2014 auf meinen alten Blog online gestellt habe.
2014 ging es mir tatsächlich schon besser, aber noch lange nicht so gut, wie es heute der Fall ist.
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Besonders jetzt, zu einer Zeit, wo sich wieder alles ändern wird, denke ich oft an die letzten drei Jahre zurück.

Drei Jahre, die es gebraucht hat, um mir mein Leben zurückzuholen.
Drei Jahre, nach denen ich endlich wieder sagen kann, dass ich glücklich bin.
Drei Jahre mit täglichen Kämpfen gegen den eigenen Körper.

Ich denke, die meisten in meinem Umfeld wissen gar nicht, was für ein Glück ich wirklich habe, solch eine Willenskraft zu besitzen. Es gibt nur wenige Menschen, die sich aus den Klauen einer Angsterkrankung befreien können.
Viele von Ihnen haben seit Jahren nicht ihr Haus verlassen, aus Angst.
Angst vor dem Draußen sein, vor der Weite, vor den Menschenmassen, vor dem Gefühl, Angst zu haben.
Vor dem Gefühl der Unwirklichkeit, das einen überfällt. Das von oben auf sich selbst herunter gucken.
Das Bewusstsein kann falsch gepolt viel Schaden anrichten, ohne dass man etwas dafür kann.

Stellt euch vor, wie es sich anfühlt, wenn euch das Gehirn falsche Tatsachen vorspielt, in diesem Fall nackte Angst.
Das Herz rast, man bekommt kaum Luft, die Welt sieht plötzlich unnatürlich scharf und grell aus, man möchte flüchten.
Aber man kann nirgendwohin flüchten oder vor einer Sache weglaufen, denn da ist nichts.
Und natürlich weiß man, dass dort nichts ist, aber in einer Paniksituation kann man nicht besonders gut denken oder ruhig bleiben, während der Puls in den Ohren pocht.

Ich weiß nicht, ob man wirklich nachvollziehen kann, wie sich diese Situation anfühlt, wenn man noch nie eine ausgewachsene Panikattacke hatte.
Und genau so gut könnten mich die Leute für verrückt erklären, aber wer mich kennt, der weiß, dass ich eigentlich ein "ganz normaler Mensch" bin.

Es ist schwer, zu beschreiben, wie sich Panikattacken wirklich anfühlen, das war nur ein Versuch.
Noch viel schwerer ist es aber, dagegen anzukämpfen.
Am Anfang waren es mindestens 20 Panikattacken am Tag, die ich über mich ergehen lassen musste.
Sie kamen in den unmöglichsten Situationen, also schien es keinen bestimmten Auslöser zu geben.

Biologisch betrachtet ist es relativ einfach erklärbar: Dadurch, dass es mir zwei Monate ununterbrochen schlecht ging, haben sich meine Angstrezeptoren umgepolt.
Sie konnten nicht mehr erkennen, wann Gefahr für meinen Körper lauerte. Dadurch waren sie einfach die ganze Zeit in Betrieb (ich denke mal, das ist dann eine übermäßige Ausschüttung von bestimmten Transmittern) und mein Körper war dauerhaft in Alarmbereitschaft.
Und wenn man einmal so eine Attacke erlebt hat, ist es nur logisch, dass man Angst vor der Nächsten bekommt.
So konnte mein Körper auch nicht mehr zur Ruhe kommen, als es mit der Diabetesbehandlung bergauf ging.

Ich konnte nicht mehr aus dem Haus gehen, ohne dass eine Panikwelle mich überrollte.
Selbst im Haus gab es nur einen Ort, wo ich mich sicher fühlte. Mein Zimmer. Genauer gesagt mein Bett, meine Insel.
Und als ich dann selbst dort Panik bekam, brach natürlich eine Welt für mich zusammen.
Wenn man sich nirgendwo sicher fühlen kann, ist das ein furchtbares Gefühl.

Die letzten 3 Jahre habe ich neben der Schule versucht, diese Sicherheit zurückzugewinnen.
Ich musste oft nach Hause, da ich es in der Schule oder in der Öffentlichkeit nicht mehr aushielt, was sehr frustrierend war.
Es fühlte sich jedes Mal nach Versagen an.

Ich weiß, dass andere Angstpatienten und meine Therapeutin mich für meine Willensstärke bewunderten, aber es fühlt sich nicht nach einem Sieg an, wenn man Dinge erreicht, die für andere Menschen jeden Tag das Normalste auf der Welt sind.
Ich war im Kino ohne eine Panikattacke – wow.
Oder: Ich habe eine Panikattacke überstanden, ohne zu verweifeln.
Es fällt schwer, auf solche Dinge stolz zu sein. Vor allem, wenn die meisten deiner Mitmenschen nicht mal etwas davon mitbekommen oder einfach nicht verstehen, wie hart dieses unsichere Leben für mich war.

Psychische Probleme finden in unserer Welt zwar mehr und mehr einen Platz, aber trotzdem ist es noch ein Thema, über das nicht genug geredet und aufgeklärt wird.
Beispielsweise sind Viele immer noch der Meinung, Mädchen würden essgestört werden, um dünn zu sein. Dabei resultiert das meist aus ganz anderen Problemen.
Genau deshalb hatte ich Angst, davon zu erzählen, denn ich wollte nicht als ‚irre‘ abgestempelt werden, wenn ich das nicht war. Menschen, die sich mit solchen Erkrankungen auskennen, wissen, dass Adjektive wie mutig oder willensstark viel besser zu mir passen.

Als wir letzte Woche unsere Prüfungsergebnisse für die Abiturprüfungen bekamen, wurden die Schüler mit einem Einser-Abi geehrt, denn das ist natürlich eine Leistung.
In meinem Kopf aber habe ich auch mir selbst applaudiert, denn auch wenn mein Abitur unter den Umständen etwas gelitten hat, habe ich doch sehr, sehr viel erreicht.
Und als einige meiner Mitschüler vor Freude weinten, musste ich auch das ein oder andere Tränchen verdrücken.
Nicht aus Freude über die gute Note, sondern darüber, dass ich so weit gekommen bin.
Von ganz unten nach weit oben, endlich wieder glücklich.

Die letzten drei Jahre waren wohl die Härtesten meines Lebens und doch würde ich die Zeit nicht zurückdrehen wollen.
Meine letzte Panikattacke hatte ich im Februar und auch wenn es immer noch Dinge gibt, die ich lieber meide, geht mein Kampf weiter.

Und ich bin die Gewinnerin.

Aufruf: Internationales Diabetes-Volleyballturnier in Polen!


Du wolltest schon immer mal Zeit mit anderen Diabetikern in deinem Alter verbringen, Diabetiker aus anderen Ländern kennenlernen und Erfahrungen austauschen?
Wenn du jetzt noch zwischen 18 und 30 Jahre alt bist und vom 15. bis zum 18. September Zeit hast, ist das deine Chance!
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Die polnische Diabetesorganisation "UKRR Trzymaj Poziom", Mitglied der International Diabetes Federation (IDF), veranstaltet am 17. September ein internationales Volleyballturnier von und für junge Menschen mit Diabetes.
Das dazugehörige Camp inklusive Sightseeing findet vom 15. bis zum 18. September in Lodz, Polen, statt.

Auch 5-6 Vertreter aus Deutschland dürfen dabei sein!

Aber keine Sorge: Du musst für das Turnier kein absoluter Sportprofi sein, es geht der Organisation vorrangig um das Knüpfen neuer Kontakte und den Erfahrungsaustausch.
Natürlich wollen wir wie immer auch zeigen, dass man mit Diabetes alles schaffen kann!

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Wenn du Lust hast, ein paar schöne Tage mit Gleichgesinnten in Lodz und Warschau zu verbringen, schreib' mir eine E-Mail und erzähle etwas über dich, die ersten 5 Bewerbungen dürfen mitfahren! :-)

Sende die Mail bitte bis zum 27.07.2016 an insulea@web.de


Die Kosten für den Aufenthalt (Unterkunft, Verpflegung, Sightseeing) werden von der polnischen Organisation getragen.
Auch die Anfahrtskosten werden voraussichtlich übernommen.


Dies ist ein Projekt von der DDH-M Jugend.